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Warum auch Männerhäuser / Familienhäuser ?

 *** Aktuell: Auch aus der Polizeilichen Kriminalstatistik zur Partnerschaftsgewalt geht hervor, dass im Berichtsjahr 2015 knapp 20 Prozent der Opfer von Delikten der Partnerschaftsgewalt männlichen Geschlechtes waren. Wie auch etwa in einem diesbezüglichen Beitrag auf "Deutschlandradio Kultur" vom 30.10.2017 zu hören: "Doch viele Hilfsangebote kümmern sich nur um Frauen. Dürfen Männer keine Opfer sein?". Auch diverse weitere Studien belegen zumindest diese Zahl, bzw. noch (weitaus) höhere- denn nicht nur Frauen, sondern (gerade) auch Männern ist oft sehr peinlich, es mit Scham besetzt darüber zu reden. Das Feature über dieses tabuisierte Phänomen wurde auch gerade mit dem Journalisten-Preis des "Weißen Ring" ausgezeichnet. In einer Petition (vom April 2017, am Ende dieser Seite zu lesen) an alle Deutschen Landtage fordern wir, dass in allen Bundesländern "Männerhäuser" wie die nun kürzlich in Sachsen eingerichteten, mit öffentl. Mitteln geförderten (in Dresden und Leipzig)  eingerichtet werden. Auch aus Gleichheitsgrundsätzen- zumal es ja auch in allen anderen Bundesländern Bedarf gibt, siehe unten ...In einer Stellungnahme (vom 7.6. 2017) hat auch das Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg bestätigt, dass entsprechender Bedarf besteht, zumal, wie auch dort zu lesen, "Aus der Polizeilichen Kriminalstatistik zur Partnerschaftsgewalt geht hervor, dass im Berichtsjahr 2015 knapp 20 Prozent der Opfer von Delikten der Partnerschaftsgewalt männlichen Geschlechtes waren". Auch wenn es Studien gibt, die von weitaus mehr Opfern und Dunkelziffern sprechen, reicht das ja aber schon - um nun auch in Baden-W.(Stuttgart)  2017  eine "Schutzwohnung" für Männer zur Verfügung zu stellen. Dies haben wir nun erneut schriftlich (an deren Petitionsausschüsse, am 15.6.17) auch von allen anderen Bundesländern gefordert.  In einer aktuellen Petition an den Deutschen Bundestag (71014, vom 6. 4. 2017, dort auch öffentlich mit zu diskutieren/unterzeichnen) erbaten wir zudem ein vom Bund mit finanziertes öffentliches "Hilfetelefon" für (von Gewalt betroffene) Männer, männliche Kinder und Jugendliche- so wie es dies für Frauen bereits gibt. Oder um das für Frauen auch mehr für Männer zu öffnen, bekannt zu machen.  Auch um das Tabuthema "Gewalt gegen Männer" weiter aufzubrechen und mehr darüber reden können zu ermöglichen, auch Betroffenen aber auch der ganzen Gesellschaft- damit Betroffene sich auch mehr zum "Outen" trauen können ...Den Bedarf dazu bestätigte in o. g. Schreiben auch nochmals das Ministerium in Baden-W., das abschließend bestätigt "Häusliche Gewalt gegen Männer ist leider oftmals noch ein Tabuthema für Betroffene. Daher ist es neben allen Unterstützungsangeboten umso wichtiger, ein öffentliches Bewusstsein für Ausmaß und Folgen der Gewalt zu schaffen. Es muss selbstverständlich werden, dass auch Männer über Gewalterfahrungen sprechen können". In der Tat .. Trotzdem gibt es nicht einmal ein "Hilfetelefon" auch für Männer und wird in anderen Bundesländern nicht dergleichen geschaffen, obwohl Kriminalstatistiken dort (etwa in Brandenburg) von ca. 25 % männl. Opfern sprechen. So dass in den meisten Ländern männl. Opfer nicht - wie nun in Sachsen und Baden-W. -geholfen wird, was nicht nur fatal sein kann, sondern auch gegen Gleichheitsgrundsätze widerspricht! Der Hinweis einiger Ministerien, dass es ja Beratungsangebote gibt, die auch für Männer zuständig sind, geht am Problem auch völlig vorbei - s. Folgendes***

Etwa 400 Frauenhäusern in Deutschland stehen bisher nur 2 „Männerhäuser“ entgegen. Obwohl Männer auch z. B. nach dem Gender Datenreport des Bundesfamilienministeriums von körperlicher Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen wohl quantitativ in annähernd gleichem Ausmaß wie Frauen betroffen sind (und zudem auch anderer Gewalt, Missbrauch usw.). Unsere Initiative will dem mit einem nach und nach wachsendem Netzwerk für mehr Männer- bzw. Familienhäusern begegnen, das auch diese Problematik mehr der Öffentlichkeit bekannt machen kann. Bzw. diese - und auch Männerhäuser bzw. Bemühungen dafür - überhaupt.

Auch nach Berichten vieler anderer Berater, Therapeuten  und Betroffenen (- Verbänden) sowie Untersuchungen ist der gr. Bedarf an "Männerhäusern" offensichtlich. Studien belegen, dass Männer, männl. Jugendliche und Kinder etwa genauso oft Opfer häuslicher Gewalt sind wie Frauen. Zusätzlich noch oft außerfamiliärer physischer, psych., seelischer Gewalt, Folgen auch von Trennungen - auch für Kinder- usw. (und Männer- auch z. B. als Soldaten- sind insgesamt ja am Häufigsten Gewalt-Opfer auf der Welt, nicht nur Täter).  Es fehlt aber an, analog zu Frauenhäusern, entsprechenden `niederschwelligen` Anlaufstellen, Zufluchtorten.

Zumal bei Männern kaum darüber geredet wird- vor allem nicht gegenüber Frauen, die aber oft Beratungen für Gewaltopfer leiten. Beim Berliner "Opferhilfe e.V" melden sich z.B. nur 5-10 männl. Opfer häusl. Gewalt pro Jahr. Zahlen der Kriminalstatistik entsprechend müssten es aber etwa 1750 sein. Das bestätigte in Interviews (z. B. mit der Süddeutschen Zeitung vom 5.9. 12) auch der Berliner Polizeisprecher Tönnjes, der dort ergänzte "Männer werden als Opfer nicht ernst genommen. Ein Mann, der sich meldet, weil er grün und blau geschlagen wurde, dem glaubt man nicht. Die Gesellschaft kann es sich nicht vorstellen, also gibt es das auch nicht". Wie die Kriminalstatistik 2011 belegt geht immer mehr häusl. Gewalt von Frauen aus, Tendenz steigend. Fast jeder 4. Tatverdächtige war weiblich. Auch nach einer Studie der Bundesregierung, des BMFSFJ ("Gewalt gegen Männer") erfuhren bereits 23 % der dort untersuchten Männer körperl. Auseinandersetzungen oder sexualisierte Gewalt in Partnerschaften; 9% schon 4x oder öfters. Wie auch dort zu lesen sind aber "Dunkelziffern“ wahrscheinlich viel höher. Das betrifft natürlich auch nicht „Weicheier" - als solche fühlen sich Betroffene leider auch oft, reden deshalb nicht darüber- zumal es leider auch negative „Frauenpower“ gibt. Männer werden auch kaum seltener oder weniger schwer verletzt von ihren Partnerinnen (wie z. B. schon in einem Gutachten des Bundestags-Rechtsausschuss von Universitäts-Professor Bock bereits vor vielen Jahren zu lesen). Wie gegenwärtig auch (aber nicht nur) z. B. in Berlin oft berichtet bedarf es bis 4 austrainierte männl. Polizisten auch für eine sehr aggressive Frau, z. B. unter Alkoholeinfluss. Und auch im häusl. Alltag werden auch starke Männer verprügelt, mit z. B. Pfannen oder Messern beworfen, geschlagen, auf div. Arten psychisch gequält bzw. misshandelt (wie z. B. auch in der "Zeit" vom 8.3. 09 mit Beispielen und wissenschaftl. Untersuchungen belegt. Mit Fazit "Männer sind Täter, Frauen Opfer. Dieses Klischee stimmt nicht mehr. Auch Frauen üben Gewalt aus. Die Bereitschaft, darüber zu reden, ist allerdings immer noch gering"). Männer reden selten darüber, wehren sich kaum- da „man Frauen nicht schlägt". Ja. Aber natürlich muss auch betroffenen Männern und Frauen, geholfen werden damit richtig umzugehen, Auswege zu finden – oft auch aus eskalierender, gegenseitiger Gewalt, Konflikten, hochgekochten Emotionen- auch solchen, die Männer (mit) gestartet haben (mit oft Selbstvorwürfen dafür, was reden darüber noch weiter erschwert). Dazu bedarf es vieler u.a. therapeutischer Angebote- aber eben auch Frauen-und Männerhäusern, da andere Angebote zunächst kaum aufgesucht werden können. Zumal männl. Opfer eben auch vielen Vorurteilen gegenüber stehen. Auch bei bisherigen Angeboten und auch schon von Seiten der Polizei bzw. auch Justiz.

Das bestätigte z. B. auch der Leipziger Strafrechtsprofessor und Kriminologe Hendrik Schneider in "der Sächsischen Zeitung" vom 3. September 2011. Demnach haben z. B. "Polizisten bei Untersuchungen über Einsätze bei häuslicher Gewalt gesagt: „Natürlich nehmen wir erst mal den Mann mit, wenn wir Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt ergreifen sollen.“ Viele sagen, dass das Diskriminierung im Sinne einer Voreinstellung über gesellschaftliche Rollenstereotype ist.“

Obwohl ja auch oft die Männer die Opfer sind! Auch nach einer aktuellen großen (DEGS-) Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland Frauen ihrem Partner gegenüber auch öfter gewalttätiger werden (zitiert z. B. im "Spiegel" vom 28. 5. 2013) . Auch dort wird der Bedarf für mehr Angebote für männl. Opfer betont.

Und auch z. B. das österreichische Bundesministerium resümierte im Rahmen des „Gewaltberichtes“ 2011, dass „die meisten empirischen Untersuchungen insgesamt ungefähr gleich große Raten der Gewaltanwendung von Frauen und Männern in Lebensgemeinschaften und bei nicht zusammen lebenden Paaren nachweisen“. 

Nach P. Thiel, Sprecher des Berliner Männerhauses, in einem Interview mit der SH.Z im Oktober 2012 liegt dort der Bedarf bei "rund 1000 Fällen im Jahr, in denen Situationen derart eskalieren, dass es für die Männer richtig gefährlich wird". Das Männerhaus dort ist, ähnlich wie das andere in Oldenburg, völlig überlaufen und zeigt so auch in der Praxis enormen Bedarf. Der auch erst richtig offensichtlich werden kann, wenn es solche Anlaufstellen gibt, Männer sich dorthin wenden bzw. auch (anonym) "outen" können. Die Scham sich an andere Stellen, auch Polizei, zu wenden ist sonst fast immer zu groß, zu große Schwelle. Auch für Opfer anderer, auch außerhäusl. Gewalt. Lapidare Auskünfte einiger auf Landes- bzw. kommunaler Ebene Verantwortlichen, dass kein Bedarf wäre bzw. genügend andere Möglichkeiten zur Hilfe gehen leider an dieser Realität vorbei, zumal diese anderen Möglichkeiten auch nicht benannt werden können. Ebenso wird von diesen oft darauf hingewiesen, dass "Fachleute keinen Bedarf sehen". Ohne diese Fachleute zu benennen ... Deren Ansicht  auch  o. g. Realitäten, Erfahrungen von Betroffenen und Studien ja sogar von bzw. im Auftrag der Bundesregierung widersprechen, Studien über die Situation in ganz Deutschland ( fühlen sich zumindest 14 Bundesländer -ohne Männerhäuser- nicht dazu gehörig, in Gewalt-freien Zonen? Wird dort auch immer noch behauptet, dass die Erde eine Scheibe ist? Wenn es, für Betroffene, nicht so ernst wäre ist das ja fast zum Lachen ). Der Bund verweist aber auf Zuständigkeit der Länder und Kommunen hierfür ... All das erinnert an Diskussionen und Verantwortlichkeiten hin und her schieben wie vor (endlich damals) Entstehen von Frauenhäusern, deren Notwendigkeit zuvor oft auch mit solchen "Argumenten" (?) generell bestritten wurde, der offensichtlichen Realität widersprechend. Selbst die über 400 Frauenhäuser heute sind noch meistens überlaufen, kaum ausreichend ... Aber erst seitdem es diese gibt konnte der Bedarf ja auch ganz offensichtlich werden, erst dann hatten auch Betroffene erst die Gelegenheit sich dorthin zu wenden ... Und selbst wenn der Bedarf für Männer nicht ganz so groß wäre - 2, zumal nicht geförderte, Männerhäuser für ganz Deutschland sind sicher nicht genug! Wenn für Frauen nicht einmal über 400 reichen und Männer zumindest nicht 200x weniger betroffen sind! 

Und dass Männer sich kaum melden bei Beratungsstellen selbst für männl. Gewaltopfer - es also "anscheinend kaum  Bedarf gibt" ist natürlich auch eine schlaue (?) Behauptung einiger Verantwortlicher... Wenn diese Beratung meistens von Frauen angeboten wird. An die sich  betroffene Männer ähnlich oft wenden werden wie z. B. eine gerade vergewaltigte Frau an einen männlichen Berater.. (auch das eine Parallele zu früher, wo es angeblich auch keinen Bedarf für Frauenhäuser gab. Weil sich betroffene Frauen zuvor auch kaum an - damals meistens männliche - Berater gewandt haben ... So eine "Argumentation"  ist doch nur noch Hohn und Spott für die Opfer! Ebenso wie die uns vorliegende Ansicht z.B. einer Vertreterin eines Landes-Ministeriums, dass nur 10% der Opfer Männer seien Realitäten, siehe oben, widerspricht- selbst wenn das so wäre müssten nun über 400 Frauenhäusern selbst dann auch prozentual gesehen ja aber endlich auch über 40 Männerhäuser in Deutschland folgen, gefördert werden!).   

Auch z. B. der Soziologe L. Jungnitz, der an der Pilotstudie Gewalt gegen Männer vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mitgearbeitet hat, spricht sich für Männerhaus-Einrichtungen aus, sagte «Das würde das Problem endlich sichtbarer machen und enttabuisieren».

Wir - Betroffene und Fachkräfte mit, auch leitender, Erfahrung in Einrichtungen und (auch als gemeinnützig anerkannten und von div. Ministerien empfohlenen) Projekten für Opfer von Gewalt- starten nun deshalb wieder an mehreren Orten ehrenamtl. Initiativen für Männerhäuser, die – wie in Berlin und Oldenburg – auch in Wohnungen untergebracht werden könnten, von Ehrenamtlichen (auch Fachkräften) betreut, durch Spenden finanziert. Bei länger dort verbleibenden Männern, Jugendlichen und ggf. deren Kindern durch Mietbeteiligungen, ggf. auch über Ämter finanziert. Wenn sich in der Praxis großer Bedarf zeigt sollen -nötigerweise- Stadt und Land als weitere Unterstützer gewonnen werden - wie auch in Berlin und Oldenburg angestrebt. Dafür werben wir dort, in Medien usw. und helfen soweit uns möglich auch vor Ort beim Aufbau von "Männerhäusern" oder ähnlichen Einrichtungen mit.

Es werden hier frühere diesbezügl. Initiativen aufgegriffen, mit denen wir auch in Kontakt stehen. Ebenso wie mit dem einzigen Männerhaus der Schweiz (das dort auch nun öffentl. bzw. kirchl. Förderung bekommt - das sollte in Deutschland also auch möglich sein), das die Initiative – ebenso wie div. Organisationen, auch für Väter, und Parteien- begrüßt. Unsere Ini.ermöglicht künftig auch diesen und ähnlichen Initiativen im deutschsprachigen Raum sich kostenlos hier noch besser vorstellen, vernetzen zu können, durch damit auch mehr möglicher Zusammen- und Öffentlichkeitsarbeit (ggf. auch für polit. Forderungen) für die „Gewalt gegen Männer -Problematik“ - leisten zu können (deren Notwendigkeit wird auch schon in o.g. Studie der Bundesregierung bestätigt).

Zudem sollen dort auch Infos, Tipps weiter gegeben werden können zur Initiierung weiterer Einrichtungen bzw. mehr Erfahrungsaustausch ermöglicht. Und last not least sollen durch diese Seiten auch Betroffene besser Männerhäuser und ähnliche Einrichtungen bzw. Anlaufstellen finden können. (Link-) Tipps hierfür nehmen wir gerne entgegen.

Unsere Initiative setzt sich, für uns selbstverständlich, auch dafür ein (z. B. auch mit Petitionen im Dezember 2013), dass es für betroffene Frauen, Mädchen bessere Angebote gibt, die unterstützt werden. Nur wird aus o. g. Gründen zunächst auf männl. Opfer der Schwerpunkt gelegt. Im Gegensatz zu Hunderten Frauenhäusern dort gibt es Männerhäuser in 14 (!) Bundesländern bisher überhaupt nicht. Trotz Jahre langer Forderungen div. Organisationen dafür, die seit vielen Jahre unzählige jüngere und ältere Männer bzw. männl. Jugendliche in Notsituationen ehrenamtlich, in privaten Wohnungen unterstützen bzw. schützen. Was aber natürlich auf Dauer nicht ausreicht und Ehrenamtliche auch überfordert.

Für jeden Menschen, der keinen Platz in einem Frauen- oder Männerhaus findet, kann das fatale (auch tödliche) Folgen haben! Rechtsexperten weisen darauf hin, dass der Staat seine Bürger schützen muss, was auch die Bereitstellung ausreichender Zufluchtsorte (wie eben Frauen- und Männerhäuser) beinhaltet! Alleine nach einer Studie des Bundesfamilienministeriums (2012) wurden aber jährlich ca. 9000 Frauen nicht in Frauenhäuser gelassen, weil diese überfüllt waren. Und für Männer gibt es, siehe oben, auch viel zu wenig Plätze. Das darf einfach nicht länger hingenommen werden, natürlich gerade auch von polit. Seite nicht! 

Für die weitere Entwicklung finden wir zudem die Anregung des Soziologen Gerhard Amendt sehr diskussionswert, der statt nur Frauenhäusern (und Männerhäusern) „Familienhäuser“ vorschlägt- in denen auch nicht nur von häuslicher Gewalt Betroffene jeden Geschlechts Zuflucht finden, sondern die auch eine profess. familienorientierte Aufarbeitung der Geschehnisse und ihrer Hintergründe durch alle Beteiligten ermöglichen. Für Diskussionen darüber und Weiteres sind wir offen, ebenso natürlich für Unterstützung jeglicher Art. 

Besonders freuten uns hier zuletzt auch sehr viele positive Feedbacks auch von besonders vielen Frauen.  Die ebenso wie wir Gewalt gegen Frauen UND Männer (und natürlich auch Kinder) verurteilen - natürlich auch aus allen Ländern, Kulturen usw. Und das sehen diese und wir auch als wahre (menschliche) "Emanzipation" - von Frauen und Männern.   Es geht hier ja auch einfach "nur" um den Einsatz für Menschlichkeit, Würde des Menschen - unabhängig von Geschlecht, Herkunft usw.  Zumal:

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden

gibt“ (A. Einstein). Und ja auch noch zudem viel zu viele ältere Opfer ... jeweils auch weiblich und männlich!

Zumal auch in Deutschland, auch nach aktuellen Studien,  nach wie vor Benachteiligungen noch mehr als "geschlechtliche" vor allem soziale bzw. ethnische Ursachen haben, die auch Frauen und Männer treffen. 

Und die ganz große Mehrzahl der Frauen und Männer, die das nicht hinnehmen möchten, sollten dagegen ja auch lieber gemeinsam etwas tun. Ja auch ansonsten für mehr Frieden, Gerechtigkeit, Schutz der Natur ( bzw. auch  gegen Armut, Ungerechtigkeiten, Diskriminierungen, Gewalt gegen Männer und Frauen  auf der Welt) - für eine bessere Zukunft eben nicht zuletzt für unsere aller Kinder. Gemeinsam sind wir stark. In diesem Sinn: Wir freuen uns auf weitere Unterstützer!

 

Weiteres, Aktuelles ist künftig weiterhin auf diesen Seiten zu finden - oder auf Anfrage, auch über unseren "Newsletter".

Unterstützen, spenden (steuerlich voll absetzbar) können Sie direkt auch -> hier  ...  Besten Gruß (und Dank)

Wolfgang Laub
(Dipl.- Pädagoge, Umgangspfleger, Verfahrensbeistand, Familien-Therapeut;

Kiel und Falkensee/ Berlin -            Initiator und Ansprechpartner der Initiative )

 

( Einen Link mit weiteren allgemeinen Informationen zu Männerhäusern dort und Links zu bereits bestehenden Männerhäusern sowie o. g. Studie und weitere interessanten Berichte dazu z. B. auf "Zeit online" sowie weitere allgemein und konkret interessante Tipps finden Sie unten, bei  "Link-Tipps" .

Unsere  öffentl.  Petition  an den Deutschen Bundestag   bzw. in ähnlicher Form  an alle Landtage  mit  o. g.  Zielen     hier    )

 

 

 

Link- Tipps - noch in Arbeit, wird auch ständig erweitert ...

(Leider können wir beim besten Willen keinerlei Haftung für Inhalte und Aktualität externer Links übernehmen. Dafür sind bei verlinkten Seiten immer ausschließlich deren Betreiber verantwortlich)

 

Allgemeine Informationen zu Männerhäusern, Links zu bereits bestehenden mit dort auch weiteren allgemeinen und konkret interessanten Tipps sowie weitere interessante Studien und Berichte dazu z. B. auf Zeit online finden Sie -> hier (bei Wikipedia)

 

Weitere interessante (Link-) Tipps, auch für Hilfesuchende, hier

[ in akuten Notfällen in ganz Deutschland bitte die "110" wählen! ]

 

PETITION (auch öffentlich) an den Deutschen Bundestag und die dt. Landtage

für die Unterstützung von Männerhäusern in allen Bundesländern

sowie für „Hilfetelefone“ (gegen Gewalt) auch für Männer+Jungenper Fax/ 20. 4. 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Sachsen wurden nun (Quelle: Wikipedia zu „Männerhäuser“ /dort weiter genannte Quellen) am 01. 2. 17 ein gefördertes "MännerHaus" (Leipzig) und „Männerschutzwohnung“ (Dresden) für jeweils 3 Bewohner, ggf. mit Kindern, eröffnet, durch den kommunalen Sozialverband Sachsens gefördert. Die anonyme "Männerschutzwohnung" soll erwachsenen Betroffenen von Gewalt in engen sozialen Beziehungen vorübergehend Zuflucht bieten. Eine psychosoziale Anamnese, Beratung und Nachbetreuung wird gewährleistet. Der sächs. Landesaktionsplan zur Bekämpfung häuslicher Gewalt sieht solche Männerschutz-wohnungen vor. Das wäre aber auch in allen anderen Bundesländern nötig, zumal dort solche ehrenamtl. betriebene Einrichtungen (wie in Oldenburg und Berlin) seit Jahren völlig überlaufen sind, was enormen Bedarf zeigt. Und auch aus Gleichheitsgrundsätzen darf es ja so etwas nicht nur in Sachsen geben, weil dann von Gewalt betroffene Männer in anderen Bundesländern benachteiligt werden und schutzlos gelassen werden. Zudem werden Männer benachteiligt, wenn es in D. nur 2 solcher geförderten Einrichtungen, aber über 400 „Frauenhäuser“ gibt (auch wenn diese auch noch mehr gefördert werden müssten). Das kann für Betroffene fatale (auch tödliche) Folgen haben bzw. z. B. in der Psychiatrie enden, ggf. auch betroffene Kinder in Heimen landen lassen, mit auch viel mehr Kosten! Auch Rechtsexperten weisen darauf hin, dass der Staat seine Bürger schützen muss, was auch die Bereitstellung ausreichender Zufluchtsorte beinhaltet! Und nach einer, ja auch offiziell anerkannten, DEGS- Studie sind Männer ähnlich oft von häusl. Gewalt (oder auch anderer) betroffen wie Frauen- trotzdem gibt es etwa 200x so viel geförderte „Frauenhäuser“ (wie „Männerhäuser“)?! Wie aber auch schon div. Kriminal-statistiken (zB bereits 2011) belegten geht D-weit, nicht nur in Sachsen,  immer mehr häusl. Gewalt von Frauen aus-sind also Männer betroffen- Tendenz steigend. Fast jeder 4. Tatver-dächtige war weiblich. Auch nach einer Studie der Bundesregierung, des BMFSFJ ("Gewalt gegen Männer") erfuhren bereits 23 % der dort untersuchten Männer körperl. Auseinandersetzungen oder sexualisierte Gewalt in Partnerschaften; 9% schon 4x oder öfters. Wie auch dort zu lesen sind aber "Dunkelziffern" wahrscheinlich viel höher. Das alles gilt ja für ganz D., erfordert ähnliche Einrichtungen wie nun in Sachsen in allen Bundesländern! Auch z. B. in der "Zeit" wurde bereits am 8.3.09 mit Beispielen und wissenschaftl. Untersuchungen belegt: „Männer sind Täter, Frauen Opfer. Dieses Klischee stimmt nicht mehr. Auch Frauen üben Gewalt aus. Die Bereitschaft, darüber zu reden, ist allerdings immer noch gering“. Damit das Tabu "so etwas gibt es nicht" gesellschaftlich mehr gebrochen wird und auch sonst Männer mehr Hilfe suchen können, ihnen auch geglaubt wird wenn sie solche suchen und auch Vorurteile abgebaut werden, selbst von zur Hilfe gerufenen (staatl.) Stellen, erfordert o. g. Einrichtungen und Werbung dafür, auch unter Fachkräften/ staatl. Institutionen. So wies etwa ein Leipziger Strafrechtsprofessor und Kriminologe in der Sächsischen Zeitung vom 3. 9. 11 darauf hin, dass sogar "Polizisten bei Untersuchungen über Einsätze bei häusl. Gewalt gesagt haben:`Natürlich nehmen wir erst mal den Mann mit, wenn wir Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt ergreifen sollen.` Viele sagen, dass das Diskriminierung im Sinne einer Voreinstellung über gesellschaftliche Rollenstereotype ist." Und das ist es auch, zumal o.g.,auch offizielle, Untersuchungen ja eine andere Realität zeigen. Ein staatl. gefördertes "Hilfetelefon" auch für (von Gewalt betroffene) Männer, so wie es das für Frauen ja gibt (und "Männerhäuser") würde zu all dem nicht alleine reichen, wäre aber ein wichtiger Schritt in eine bessere Richtung. Die Einrichtung von „Männerhäusern“/„Hilfetelefon“ würde auch auf die Problematik aufmerksam machen, auf Tabus, wegen denen Betroffene sich kaum trauen zu „outen“.Das bestätigte in Interviews (etwa mit der Süddeutschen Zeitung vom 5.9. 2012) auch z. B. der Berliner Polizeisprecher Tönnjes:„Männer werden als Opfer nicht ernst genommen. Ein Mann, der sich meldet, weil er grün und blau geschlagen wurde, dem glaubt man nicht. Die Gesellschaft kann es sich nicht vorstellen, also gibt es das auch nicht“. Da es auch deshalb gerade auch für Männer so schwierig,schambehaftet ist darüber zu reden bedarf es zudem niederschwelliger Angebote (auch anonym nutzbaren) „Männerhäuser“/ „Hilfetelefon“, auch zur Empfehlung weiterführender Angebote.

Wolfgang Laub (Dipl.-Pädagoge/Therapeut), Bürknerstr. 9, 12047 Berlin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!